Europäische Zeitschrift BERUFSBILDUNG
Nr. 20 Mai - August 2000/II
Zusammenfassungen
 

Politische und rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Ausbildungspolitik in der Europäischen Union

Teil I - Vom Vertrag von Rom zum Vertrag von Maastricht

Steve Bainbridge

Julie Murray

Cedefop, Thessaloniki

Der vorliegende Beitrag ist der erste von zwei Artikeln, in denen die Entwicklung und Durchführung des Politikrahmens auf dem Gebiet der Berufsbildung in der Europäischen Union von der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft durch den Vertrag von Rom im Jahre 1957 bis zum Inkrafttreten des in Amsterdam unterzeichneten Vertrags über die Europäische Union im Mai 1999 dargestellt werden.

Dieser Artikel beleuchtet den Zeitraum ab der Vereinbarung der gemeinsamen Politik der Berufsausbildung im Vertrag von Rom bis zu deren Ablösung durch eine Berufsbildungspolitik der Gemeinschaft, welche durch den 1992 in Maastricht unterzeichneten Vertrag über die Europäische Union eingeführt wurde. Der Zeitraum von 1992 bis zur Gegenwart wird in einem zweiten Beitrag behandelt, der in der nächsten Ausgabe der Europäischen Zeitschrift erscheinen wird.

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Berliner Memorandum zur Modernisierung der beruflichen Bildung

Leitlinien für die Schaffung eines dualen, pluralen und modularen Systems (DPMSystems) des lebensbegleitenden Lernens

Mit dem „Berliner Memorandum zur Modernisierung der beruflichen Bildung“ hat der Beirat der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen im September 1999 ein Strategiepapier vorgelegt, das nicht nur bestehende Probleme benennt, sondern Lösungsansätze zur Diskussion stellt. Das Berliner Memorandum wurde an das Bundesministerium für Forschung und Bildung übergeben. Es ist geplant das Memorandum in die laufenden Arbeiten des Bundesministeriums aufzunehmen.

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Auf der Suche nach Qualität in Schulen - der Standpunkt der Arbeitgeber

Informelle Arbeitsgruppe der Arbeitgebervereinigungen

In diesem Artikel werden die grundsätzlichen Ansichten der Arbeitgebervereinigungen aus sieben EU-Mitgliedstaaten in Bezug auf eine qualitative Verbesserung der Primar- und Sekundarschulbildung wiedergegeben. Die Gruppe erkennt an, dass die Organisation des Bildungswesens Aufgabe der Regierungen in den einzelnen Staaten ist, möchte jedoch einen Beitrag zur Debatte über die Qualität der Schulen leisten.

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Arbeiten, um zu lernen: ein ganzheitlicher Ansatz für die Erstausbildung Jugendlicher

Peter Senker, Helen Rainbird, Karen Evans, Phil Hodkinson, Ewart Keep, Malcolm Maguire, David Raffe und Lorna Unwin

Nach Meinung der Verfasser des vorliegenden Artikels weist die britische Politik der allgemeinen und beruflichen Bildung für Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren gravierende Mängel auf. In dem hier zusammengefassten Bericht „Working to Learn“ („Arbeiten, um zu lernen“) werden die Schwächen der derzeit verfolgten Politik analysiert und stichhaltige Argumente für eine grundlegende Reform geliefert.

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Gering qualifizierte Personen am europäischen Arbeitsmarkt: auf dem Weg zu einer Mindestlernplattform?

Eugenia Kazamaki Ottersten
Beigeordnete Professorin, Leitende Bildungsökonomin an der Europäischen Investitionsbank, Luxemburg

Hilary Steedman
Centre for Economic Performance, London School of Economics, London

Diese Reihe von drei Beiträgen erörtert die ersten Ergebnisse des Projekts „New job skills and the low-skilled“, die nahe legen, dass gering qualifizierten Personen möglicherweise am besten zu helfen wäre, wenn man den Zustrom gering Qualifizierter auf den Arbeitsmarkt reduzierte. Das Projekt untersucht auch das Konzept einer „Mindestlernplattform“, die in ihren Grundzügen zum Ziel für alle Bürger in Europa erklärt werden könnte. Darunter ist eine Reihe von Kompetenzen zu verstehen, die unter anderem Eigenschaften umfassen, welche Voraussetzung für den effektiven Einsatz am Arbeitsplatz und für die Fähigkeit sind, dort und anderswo zu lernen und sich bei der Arbeit und in der Gesellschaft weiterzuentwickeln.

Herausgegeben auf der Grundlage von Beiträgen zu Agora IV: Gering qualifizierte Personen am Arbeitsmarkt: Ausblick und politische Optionen. Auf dem Weg zu einer Mindestlernplattform, Thessaloniki, 29.- 30. Oktober 1998. Cedefop (1999).

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Das Konzept einer Mindestlernplattform Bildungsinhalte und Methoden zur Förderung gering qualifizierter Personen

Arthur Schneeberger
Institut für Berufsbildungsforschung der Wirtschaft, Wien

Wie ist sicherzustellen, dass möglichst viele junge Menschen das Ausbildungssystem mit einem Mindestmaß an Kenntnissen und Fähigkeiten im Hinblick auf ihr weiteres Lernen und ihre Beschäftigungsfähigkeit verlassen?

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Die Schaffung einer allgemeinen Mindestlernplattform – kritische Fragen mit Auswirkungen auf Strategien und politische Optionen

Roberto Carneiro
Centro de Estudos dos Povos e Culturas de Expressão Portuguesa, Universidade Católica Portuguesa, Lissabon

Die Festlegung einer allgemeinen Mindestlernplattform ist ein notwendiger Schritt, der jedoch keineswegs ausreicht. Unsere institutionellen Strukturen werden sich an unserer Fähigkeit messen lassen müssen, effektive Strategien und Maßnahmen zur Lösung dieses Problems umzusetzen. Zudem wird auch unsere gemeinsame Bindung an ein Vermächtnis von Werten und sozialen Verpflichtungen auf dem Prüfstand stehen.

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